Devot veranlagt?
Meine Vorstellungen und Erwartungen
Ich erwarte von einem devot veranlagten Menschen, dass er durchaus auch
selbstbewußt ist. Er sollte wissen, was er mag und was nicht, klare
Vorstellungen davon haben, dies auch ausdrücken können.
Weinerliche Typen kann ich nicht ausstehen! Rumgejammer ist mir verhaßt! Das hat nichts mit devot-sein zu tun. Es zeigt einen Menschen, der mit seinem Leben nicht wirklich fertig wird.
Das Wechselspiel, wann er sich mit mir auf gleichem Level unterhält, und
wann auf untergeordnetem, sollte ihm vertraut sein.
Selbstverständlich hat auch ein Sklave Verantwortung zu übernehmen, und zwar für sich selbst. Er muß beurteilen können, wann ihn etwas überfordert. Dass der dominante Part immer versucht, die Überforderung zu vermeiden, ist
selbstverständlich. Und doch... es kann passieren. Es gibt Dinge, die trotz
vorherigem Abklären einfach auftauchen können, die auch der aktive Part
nicht voraussehen kann.
Ich erwarte grundsätzliche Ehrlichkeit und Offenheit, egal, worum es sich
handelt. Dies sind Punkte, die auch für mich Gültigkeit haben.
...nur ein Geilkick?
... dann bist du falsch bei mir. Ich bin ganz sicher keine Erfüllungsgehilfin.
Man bedenke. Ich als Domina mache mir Gedanken darüber, wie so ein Tag, oder Wochenende ablaufen könnte. Organisiere, bereite vor, verwende meine Zeit dafür. Dann steht so ein Objekt vor einem und mault rum, dass das ein oder andere ungeil für ihn ist???
Ich erwarte von einem Sklaven, dass er auch Dinge ausführt, die mit
Sexualität nichts zu tun haben. Dies beinhaltet den Diener, der seiner Lady
zu ihrer Zufriedenheit dient.
Einem Sklaven, der sich mir unterwerfen möchte, sollte oberste Priorität
sein, sich stolz und dankbar zu fühlen, mich zufrieden stellen zu können. Denn auch ich möchte stolz auf meinen Sklaven sein, zu sehen und zu spüren, dass er Dinge, die ihm befohlen, gerne und gewandt ausführt.
Höflichkeit, Respekt
Ein Verhalten, das selbstverständlich ist. Auch ich habe Respekt vor einem
Sklaven, denn er ist ein Mensch, der sich freiwillig unterwirft. Dazu gehört Mut.
Respekt, Höflichkeit zeichnet sich für mich aber auch darin aus, dass ein
Sklave mit ganzen Sätzen umgehen kann, wenn er mit mir spricht, oder in
schriftlichem Kontakt ist.
Telegrammstil oder Nachlässigkeiten der Rechtschreibung, weil nicht mehr
Korrektur gelesen wurde, empfinde ich als höchst unhöflich. Es zeigt mir,
dass der Sklave sich keine Zeit für mich nimmt, nur so mal schnell
dahinhudelt, um ja schnell seine Mail abschicken zu können, weil vielleicht
Wichtigeres auf ihn wartet *grummel*. In dem Moment, wo ich eine Mail von
ihm fordere, bin ich das Wichtigste, dessen sollte sich ein Sklave bewußt
sein.
Hat ein Anfänger Chancen bei mir?
Wenn ich feststelle, dass es ihm wirklich ernst ist. Ich sehe, dass er
meinen Erwartungen entsprechen könnte, warum nicht? Ich stelle es mir
durchaus reizvoll vor, ein noch unbeschriebenes Blatt zu "formen".
Ich hab schon reale Erfahrung, Klasse
Warum? Um mir dann irgendwann sagen lassen zu müssen.. das hat meine
vorhergende Herrschaft aber gaaanz anders gemacht *grrr*.
Sicher, es mag von Vorteil sein. Man kann davon ausgehen, dass klare
Vorstellungen vorhanden, das Wissen da ist, was ist Fantasie und was
Realität. Dinge, die manches erleichtern.
Und trotzdem. Jede Herrschaft wird sich von der anderen unterscheiden. Wäre
ja auch langweilig sonst, oder? Dies sollte man sich vorher bewußt machen,
sprich, die Bereitschaft muß vorhanden sein, sich auf Neues einstellen zu
wollen, sonst geht das gründlich schief.
Lady Luna