Was bedeutet für mich Dominanz
Hin und wieder werde ich im Chat gefragt, "wie dominant bist du denn", oder, "welches Outfit als Domina trägst du".
Zwei Fragen, die mir deutlich zeigen, dass sich so ein Fragender noch nicht
wirklich Gedanken über Dominanz machte. Lediglich irgendwelche Vorstellungen aus Filmen oder Pornoheftchen gesammelt hat.
Wie dominant bin ich denn?
Das wird immer von meinem Gegenüber abhängig sein. Der eine mag breitgrinsen und sagen, nö... die "Tante" hat ja nun nichts Dominantes an sich, der andere wird bereits auf einen leisen Ton reagieren und in eine devote Haltung fallen.
In erster Linie ist Dominanz eine Einstellungssache für mich. Ich werde
immer - ausgenommen meinem Dom gegenüber - versuchen, meinen Gegenüber zu toppen. Es reizt mich einfach *schmunzel*.
Dominanz hat für mich nichts mit der Kleidung zu tun. Ein Lederrock, Stiefel und die Gerte in der Hand, bedeuten für mich noch lange keine Domina.
Entscheidend ist, dass ich den Punkt bei einem devot veranlagten Menschen
finde auf den er reagiert.
Ich benötige dazu auch nicht das Schlaginstrument als solches, um Hiebe zu
versetzen. Es genügt, mit dem "verlängerten Arm" zu zeigen, wo sein Platz
ist, welche Stellung er einzunehmen hat.
Brüllen? Laute, hektische Stimme?? Wozu? Um mich lächerlich zu machen?
Auszudrücken, dass ich es nicht anders schaffe, jemanden in die Knie zu
zwingen? *feinlächel*... dann doch lieber mit den leisen Tönen, die keinen
Widerspruch dulden. Das ist meine Art, zu zeigen, dass ich etwas
erwarte.
Meine Schwerpunkte
Es geht mir nicht um Bestrafung. Das finde ich einfach langweilig auf Dauer. Mich reizt es, herauszufinden, was ist dem Sklaven peinlich, wo liegen seine Ängste, um damit zu spielen. Wie weit kann ich ihn bringen, Dinge zu tun, die anfangs kaum vorstellbar für ihn waren. Wie weit habe ich Einfluß auf ihn.
Man kann dies auch das "Spiel" von D/S nennen - Dominanz und Submission,
Macht und Unterwerfung. Um es kurz zu sagen, ich mag vor allem das
psychologische Spiel.
Ganz besonders liebe ich es, den Sklaven vor anderen zu präsentieren, ihn
als Lustobjekt zur Verfügung zu stellen. Ja, ich mag es, vor Publikum zu
"spielen" :-).
Mailerziehung
Mit meinem Sklaven K. ergab sich zusätzlich zu der realen Erziehung auch eine ergänzende Mailerziehung. Dies erschien mir wichtig, um einen gewissen Level halten zu können.
Aus dieser und mehrerer Erfahrungen heraus ergab sich für mich die entgeltliche
Mailerziehung, Online-Erziehung.
Techniken?
Nadeln, Strom, Klinikgeräte? Nein! Das ist nicht meine Welt!
Schlaginstrumente? Sicher doch. Bevorzugt die Gerte, die
Lederriemenpeitsche oder Rosshaareitsche.
Klammern, Gewichte, Wachs? Sie gehören für mich dazu.
Bin ich sadistisch?
Was bedeutet Sadismus? Im klassischen Sinne wohl eher, Freude daran zu
haben, dem andreren Schmerz zuzufügen, ohne auf ihn zu achten.
Da werde ich mich immer davon distanzieren. Es macht mir keine Freude, Schmerzen, nur der Schmerzen willen zu bereiten.
Und doch habe ich auf eine gewisse Art und Weise Freude, sadistisch zu sein. Ich ergözte mich an der Unsicherheit, der Angst, der Peinlichkeit meines Sklaven. Kann es durchaus genießen, zu sehen, dass ihn etwas schockt. Es erheitert mich, wenn er meinen Gedankengängen nicht immer folgen kann *feinlächel*.
Was ich unter D/S verstehe
Für mich bedeutet es, dass der Sklave Freude daran empfindet, sich zu
unterwerfen, egal, was von ihm gefordert wird. Dass ich dabei immer seine
Grenzen im Auge behalte, versteht sich wohl von alleine. Mir ist es wichtig, dass der Sklave erkennt, dass er mir Freude mit der Ausführung der Befehle bereitet. Ich fühle mich wohl dabei, wenn ich in seinem Gesicht, seinen Augen das Glänzen sehe, dass er zu meiner Zufriedenheit gehandelt hat.
Im Bereich von D/S geht es für mich nicht immer um den "Geilkick". Alleine
der Gedanke, mir dienen zu dürfen, sollte für den Sklaven zur Zufriedenheit
dienen.
Erregt mich das "Spiel" mit einem Sklaven?
Nicht in dem Maße, dass ich den Wunsch verspüre, an Ort und Stelle
körperlich befriedigt zu werden. Wenn ich von einem Sklaven z.b. einen
Lecktest fordere, wird er mich ganz sicher nicht stöhnend und hechelnd
erleben. Es ist ein Test seiner Fähigkeiten, nicht mehr!
Meine Erregung ist eher im Geistigen zu sehen. Ich habe große Freude daran,
die Reaktionen des Sklaven zu sehen. Das wars dann schon. Meine körperliche
Lust hole ich mir viel später, wenn die Bilder noch einmal vor meinem
geistigen Auge vorbeiziehen. Somit trägt ein Sklave durchaus zu meiner Lust
bei *schmunzel*, er wird sie aber direkt so gut wie nie
erleben.
Lady Luna