Eine gefährliche Spirale
.... Konsequenzen nach Abbrüchen
Sklave K. hatte ja zweimal bei mir abgebrochen, zum ersten, weil Kaffeekochen ungeil für ihn war, zum zweiten, seiner Kleidervorstellungen wegen.
Wie bereits erwähnt, machte er sich Gedanken dazu und kam zu der Entscheidung, dass diese Abbrüche nicht wirklich gerechtfertig waren, da all die anderen Dinge für ihn genau seinen Punkten entsprachen.
Ein gutes Jahr verging, bis er wieder in meine Dienste treten durfte, er endlich wieder die Möglichkeit erhielt, seine Neigungen ausleben zu dürfen.
Wäre ich nun einen Dumm-Domina, dann könnte ich mich freuen, denn nun hätte ich ihn genau da, wo ihn eine Solche haben wollte, er würde alles tun, nur um keinen Abbruch mehr zu gefähren.
Hier beginnt meine Verantwortung
Ich forderte Sklave K. in Mail- und Chatkontakten auf, mir über seine geheimsten Fantasievorstellungen zu berichten. Sklave K. war sehr offen und ehrlich in seinem Bericht und ich erkundigte mich im Netz sehr genau zu einem speziellen Thema - nein, ich gehe nicht näher auf dieses Thema ein, es ist einfach zu privat!
In einer Chatunterhaltung besprach ich dieses Thema mit meinem Sklaven, vermittelte ihm, dass ich durchaus geneigt bin, ihm dies erleben zu lassen. Ich konnte seinen Angstschweiß förmlich "sehen" und doch zeigte er seine Bereitschaft, sich zu fügen, denn ich wisse ja, was letztendlich gut für ihn sei, so seine Worte.
Es liegt nun an mir, ihm zu vermitteln, dass auch er seine Grenzen und Tabus hat, er für sich Verantwortung übernehmen muß und gegebenenfalls ein NEIN sagen muß.
Dies ist sicherlich eine schwierige Gratwanderung für den Sklaven K. wann ist ein Nein angebracht, wann sagt er ein Nein zu früh und löst damit wiederum einen Abbruch aus.
Für mich als Domina bedeutet dies eine erhöhte Aufmerksamkeit dem Sklaven gegenüber und eine sehr große Verantwortung, wann ich etwas zulasse und wann ich seine Bereitschaft, Grenzen überschreiten zu wollen, abbremse.
Aber auch das ist für mich die Form von Dominanz, Verantwortung für den Sklaven übernehmen zu wollen, ihm dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden, den Weg eines selbstbewußten angstfreien Sklaven gehen zu können.
In diesem Sinne
Lady Luna